Archiv für März 2007

Travelin man

März 30, 2007

Nachdem mein Blog ein bißchen in Frühjahrsmüdigkeit verfallen ist, hat er doch mal wieder was zu sagen. Nach gut zwei Wochen bei meiner Familie wird es nun mal wieder Zeit, dass ich mich in Richtung Studienmetropole Greifswald in Bewegung setze. Schließlich will mein Zimmer noch den letzten Schliff bekommen und ich etwas Vorbereitung fürs Semester. Vorher mache ich aber noch einen Abstecher nach Hamburg zu Julian, der dort seit ein paar Wochen residiert und sich bereiterklärt hat mir seine neue Stadt zu zeigen. Nach diesem Wochenendausflug werde ich dann auf der etwa vierstündigen Zugfahrt durch die weite Steppe Mecklenburg-Vorpommerns viel Zeit zum lesen haben, bevor ich ankomme.

Natürlich ist das alles auch nur Beschäfftigungstherapie, denn da gibt es jemanden auf der anderen Seite der Ostsee, den ich sehr vermisse…

Schnee in der Wedemark?!

März 22, 2007

Als ich heute morgen aufgewacht bin und anschließend aus dem Fenster sah, traute ich kaum meinen Augen: Drausen lag tatsächlich Schnee! Es war alles weiß. Naja, total feucht das Zeug und jetzt ist fast alles wieder weg. Total lächerlich von Schnee zu reden, da bin ich inzwischen anderes gewöhnt, aber Norddeutschland ist ja nicht Finnland.

Die Rückkehr nach Greifswald

März 22, 2007

Ich wollte nochmal etwas über meine Rückkehr nach Greifswald berichten. Am Freitag habe ich mich auf den Weg gemacht, auf der Autobahn habe ich in Richtung Ostsee einige finnische LKW überholt. Da kam ein Gefühl von Fernweh in mir auf. Als ich dann in Greifswald war, dachte ich mir sofort: Sieht aus wie immer. Nicht viel passiert.

Mein neues Zimmer in der Hans Beimler Straße liegt mit einer schönen Aussicht und Balkon direkt gegenüber vom Greifswalder Fernsehmast. Eine Aussicht, die nicht jeder hat. Das Zimmer war natürlich sehr leer, doch mittlerweile habe ich ihm ein bißchen Leben eingehaucht. Nur der Teppich fehlt noch und ein Schreibtisch…

Mein neuer Mitbewohner Mark ist sehr nett und ich denke wir werden uns gut verstehen. Nicht nur weil Mark auch beim Unihockey mitspielt. Eine kleine Episode aus Greifswald, die wir an diesem Wochenende erlebt haben, konntet Ihr ja bereits lesen.

Eine andere ist allerdings mein Besuch unserer Wohnung in der Wiesenstraße, die wir zwischenvermietet haben. Sie ist zwar noch wiederzuerkennen, aber total vollgestellt mit Möbeln. Jetzt da unsere Zwischenmieterinnen nicht da sind, herrscht dort der Schimmel! Traurig…

Nach einem Besuch im Keller ging es mir dann aber schon besser. Ich habe durchaus ein paar nützliche Dinge wiedergefunden, die Kati und ich dort verstaut haben. Etwas wehmütig habe ich ein paar Sachen mit in meine neue Bleibe genommen.

Meine entgültige Rückkehr nach HGW wird sich wohl noch bis Ende März oder Anfang April herauszögern. Schließlich möchte meine Familie auch noch was von mir haben nach meiner Abwesenheit im hohen Norden. Dann geht es aber zurück nach Vorpommern, zu weiteren Episoden des Alltags wie das mit dem Rasen…

Fernsehen oder was?

März 19, 2007

Eine Woche in Deutschland heißt auch seit einer Woche wieder deutsches Fernsehen. Oh mein Gott, womit habe ich das verdient? Ist aber irgendwie als wäre ich nie weg gewesen. Bei Big Brother sitzen sie immer noch freiwillig im Knast und keinen interessiert die Prollerei. Heidi Klum ist auch wieder da und sucht magersüchtige Zicken, die denken sie taugen zum Model. Naja, da schreibe ich lieber meinen Blog.

Wieder in Deutschland…

März 17, 2007

Seit Montag bin ich wieder in Deutschland. Vom Winter in den Frühling sozusagen und dieses Wochenende habe ich dazu genutzt nach Greifswald zu fahren, um ein paar Sachen mitzunehmen und meinen neuen Mitbewohner kennen zu lernen. Mein Zimmer ist zwar noch etwas karg eingerichtet, aber das wird hoffentlich nicht lange so bleiben.

Noch eine kleine Geschichte aus Greifswald:

Mein Mitbewohner Mark und ich gehen vom Auto aus über ein Stück Rasen zum Weg der zu unserer Haustür führt. Beim Überqueren des Rasens geht im Nachbarhaus ein Fenster auf. Eine Frau schaut heraus und sagt: „Ihr lauft durch meine Beete!“

Tallinn

März 12, 2007

Am Montag Morgen, ganauer am frühen Morgen haben wir uns auf den Weg zur Fähre nach Estland gemacht. Um 8 Uhr bewegte sich das Schiff dann aus dem Hafen heraus auf die Ostsee. Die Fahrt war sehr ruhig, denn die See war glatt und keiner von uns musste sich über die Reeling hängen.

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In Tallinn angekommen machten wir uns als erstes auf den Weg zu unserem Hostel, das mitten in der Altstadt lag. So bekamen wir schon mal einen ersten Eindruck von den wirklich sehenswerten, historischen Gebäuden. Nachdem wir unsere Rucksäcke im Hostel gelassen hatten, erkundeten wir die Umgebung rund um den Marktplatz. Dabei haben wir auch gleich ein gemütliches Cafe entdeckt, das noch zu unserem Lieblingscafe in Tallinn werden sollte. Das „Kehrwieder“ ist sehr gemütlich und guten Kaffee und einige Leckereien bekommt man dort auch. Nach einer stärkenden Tasse Kaffee machten wir uns wieder auf den Weg surch die Stadt. Den Abend verbrachten wir dann in einer der zahlreichen Bars Tallinns.

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Am nächsten Tag stand gleich nach dem Frühstück etwas Kultur auf unserem Programm und wir schauten uns die Stadtmauer an, von der man auf einigen Aussichtsterassen einen tollen Blick über die Stadt hat. Danach gingen wir in das Museum für estnische Geschichte bis zum 19. Jh. Am Nachmittag setzten wir unseren Geschichtsexkurs fort, und zwar mit einem Besuch im Okkupationsmuseum. Für diesen Abend hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen. Und zwar ein Essen im „Olde Hanse“, dort bekommt man mittelalterliches Essen serviert, es gibt mittelalterliche Musik und die Bedienung trägt stilechte Kleidung. Das Essen war sehr lecker und eine interessante Erfahrung. Sehr schmackhaft war das Bier mit Kräuter und Zimt Geschmack.

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Unseren letzten Tag begannen wir mit einem leckeren Frühstück, serviert von einer etwas schlecht gelaunten Kellnerin. Dann machten wir uns auf den Weg zum „Kadriorg“ einem Park in dem sich die Sommerresidenz von Peter dem Großen befindet. Durch den Park gingen wir zum Ufer der Ostsee und dann zu einem weiteren Museum über die estnische Geschichte, diesmal dargestellt mit Hilfe von vielen Dokumenten und Ausstellungsstücken. Ausserdem war dieses Museum das wohl gruseligste das es überhaupt gibt. Auf jeden Fall eine Erfahrung. Nachdem wir uns noch ein imposantes Sovjet Denkmal angeschaut hatten, machten wir uns auf den Rückweg wieder durch den Kadriorg und vorbei an der Residenz des estnischen Präsidenten. Auf dem Weg zur Fähre holten wir unsere Rucksäcke aus dem Hostel, natürlich nachdem wir einen letzten Abschiedskaffee im Kehrwieder getrunken haben. Die Überfahrt nach Helsinki war diesmal von Alkohol kaufwilligen Finnen geprägt, die dann im Hafen Probleme damit hatten entweder sich, ihren gekauften Alkohol oder auch beides vom Schiff an Land zu bekommen.

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Nägemist!

Tere!

März 7, 2007

So, wieder in Helsinki. Nach zweit Tagen in Tallinn. Leider verging die Zeit zu schnell. Aber ich bin heute abend zu müde, deswegen morgen mehr.

Gute Nacht!

Ja ich hab’s geschafft!

März 2, 2007

Oh Mann, es war auch wieder ein Krampf mit der Klausur! Aber ich habe sie hinter mir und das Britische Empire ist nicht mehr existent. Jetzt heißt es die Ergebnisse abwarten und auf gute Noten hofffen.

Das Wochenende steht ja vor der Tür und ich habe jetzt sozusagen frei bis Anfang April. Nicht schlecht soweit.

Da war es nur noch eine!

März 1, 2007

Die erste meiner zwei Klausuren, habe ich hinter mir und weil ich meine Lernpause noch ein paar Minuten verlängern will, nutze ich dies hier als Entschuldigung dafür.

Ausserdem versuche ich gerade meine Gedanken über „History of the Nordic Countries“ gegen „The British Empire Abroad“ auszutauschen. Funktioniert eher schlecht als recht.